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Über mich

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​Ich heiße Katrin Hinterholzer und bin eine 28-jährige tiroler Künstlerin. Ich sehe meine Kunst als Gegenstück zur heutigen Schnelllebigkeit. Mein Ziel ist es die kleinen Besonderheiten des täglichen Lebens festzuhalten. 

In den ersten Jahren meiner künstlerischen Tätigkeit beschäftigte ich mich hauptsächlich mit dem Malen von Gebirgen in besonderer Stimmung. Durch die Essensmalerei habe ich begonnen alltägliche Objekte genauer zu betrachten, deren Strukturen und Farben zu analysieren und anschließend zu malen. Die glatte, nasse oder fettige Haut von Lebensmitteln lässt außerdem Lichteffekte entstehen, die mich faszinieren.

Über die Jahre habe ich erkannt, welcher Gedanke all meinen Bildern zugrunde liegt. Der Wunsch, einen Moment des Innehaltens zu schaffen. Einen Augenblick, in dem sich derdie Betrachterin Zeit nimmt, das Motiv bewusst wahrzunehmen und wirklich zu betrachten. Deshalb beschäftige ich mich derzeit intensiv mit Strukturen und Oberflächen. Während ich sie analysiere und male, entsteht in mir eine besondere Form der Ruhe, die in einer vollkommen überstimulierten Welt selten geworden ist. Durch die konzentrierte Auseinandersetzung mit kleinsten Details verändert sich meine Wahrnehmung: Alles andere tritt für einen Moment in den Hintergrund, und der Fokus liegt nur noch auf dem Hier und Jetzt. Genau dieses Gefühl möchte ich auch mit meinen Arbeiten vermitteln, einen stillen Moment der Aufmerksamkeit, Konzentration und bewussten Wahrnehmung.

Von Innsbruck nach Paris

Mein Hauptwohnsitz ist in Innsbruck, Tirol, allerdings wird sich mein Arbeitsstandort für die zweite Hälfte von 2026 nach Paris verschieben. Einer meiner größten Träume wird wahr, denn ich werde im renommierten Künstlerhaus „59 Rivoli“ im Zentrum von Paris arbeiten.

Das Haus ist jeden Nachmittag von 13:00 bis 19:00 Uhr kostenlos zugänglich und bietet mir dadurch die besondere Möglichkeit, meine Kunst und meine Philosophie einem internationalen Publikum zu präsentieren.

Meine Philosophie

Die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft prägt unsere Wahrnehmung stärker denn je. Oft nehmen wir uns keine Zeit mehr, die kleinen Freuden des Alltags wahrzunehmen. Jene alltäglichen Momente, die das Potenzial hätten, uns zu berühren, zu faszinieren oder sogar glücklich zu machen. Seit einiger Zeit versuche ich bewusst, diesen besonderen Augenblicken nachzugehen, weil sie für mich Momente der Stille sind. Momente der Stille in einer Welt, in der ständig alles gleichzeitig passiert und unzählige Eindrücke an uns vorbeiziehen, ohne dass wir sie wirklich wahrnehmen. Wenn ich jedoch bewusst ein Gebirge betrachte, das in ein besonderes Licht getaucht ist, wird plötzlich alles ruhig und für einen kurzen Moment zählt nur noch das Hier und Jetzt.

Ähnlich empfinde ich beim Beobachten von Strukturen und Oberflächen. Die Haut einer Orange, auf der sich Licht spiegelt, die einzelnen Segmente einer Pomelo oder feine Muster in alltäglichen Objekten können eine befriedigende Wirkung auf uns haben, wenn wir ihnen Aufmerksamkeit schenken. Wir nehmen uns allerdings kaum Zeit, solche Details wirklich zu betrachten und verpassen dadurch die Möglichkeit, uns von scheinbar banalen Dingen faszinieren zu lassen. 

Meine Arbeit beschäftigt sich mit dieser bewussten Wahrnehmung. Ich suche nach Situationen, Objekten und Handlungen, die uns für einen kurzen Moment vollkommen im Jetzt ankommen lassen. Es sind kleine, oft unspektakuläre Erfahrungen: das langsame Zerteilen einer Pomelo, das Ablösen eines Stickers, das Knirschen von frischem Schnee unter den Schuhen oder das Spiel von Licht auf einer Oberfläche. Diese Momente wirken unscheinbar, tragen jedoch eine besondere Intensität in sich, wenn wir ihnen Aufmerksamkeit schenken.

 

Gleichzeitig interessiert mich, wie unsere Wahrnehmung durch gesellschaftliche Einflüsse geprägt wird. Die permanente Reizüberflutung sozialer Medien verändert unsere Aufmerksamkeit ebenso wie persönliche Erfahrungen, Erziehung und kulturelle Prägungen. Sie beeinflussen, welche Dinge wir als bedeutend empfinden und welche wir unbewusst ausblenden.

 

Aus all diesen Momenten möchte ich eine Ausstellung zusammenstellen, die ihre Besucher*innen dazu motiviert, die kleinen Besonderheiten im Alltag wieder bewusster wahrzunehmen. Ich will das Streben nach den großen Lebenszielen mit kleinen Genussmomenten unterbrechen.

Bergbilder

Essensmalerei

STRUKTUREN

Ausstellungen

2026

Einzelausstellung

Einrichtungshaus "Trixl"

2025

Einzelausstellung

Kunstraum21, Linz

2025

Einzelausstellung

Kanzlei "Dr. Reisinger  MMag. Kornprat", Wien

Präsentation von 23 Werken

2025

Gruppenausstellung

Kunstraum21, Linz

2024

Einzelausstellung

Galerie Moro, Innsbruck "Bergmotive und Essensmalerei"

2024

Gruppenausstellungen

Galeria d'arte Merighi, Genua (IT)

Galerie Cimaise, Genf (S)

CITYgalleryVIENNA, Wien

KreativRaum Galerie, Wien

UpTown Art Galerie, Graz

Jakobskreuz, Pillerseetal "Jubiläumsausstellung"

2023

Einzelaustellung

Galerie Moro, Innsbruck "Farbtanz der Gipfel - Malerische Berglandschaften im Lichtspiel"

2022

Einzelausstellungen

Jakobskreuz, Pillerseetal "Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt!"

Galerie im Zentrum, Fieberbrunn "Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt!"

2021

Einzelausstellung

Galerie im Zentrum, Pillerseetal

Video Galerie

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Alle Videos

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Project 2026

Project 2026

00:35
Bettelwürfe auf Spiegel

Bettelwürfe auf Spiegel

00:21
Dachsteingemälde

Dachsteingemälde

00:16

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Katrin Hinterholzer mit Bildern

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